Kommentare

monika vyslouzil
07. Mai 2020, 10:36

interessenweckendes Poster, mach neugierig auf die Arbeit!

Renate Sehorz-lspm
07. Mai 2020, 10:45

Ja, ein spannendes Projekt, in unterschiedlichen Forschungsfeldern (Orten)  Zugehörigkeitskonstruktionen zu entdecken! Und abschließend zusammenzuführen...

Thomas Katala-Kronberger
07. Mai 2020, 10:53

Das freut uns!

Die dazugehörige Thesis wird in den kommenden Tagen zur Begutachtung abgegeben und kann nach Freigabe eingesehen werden.

Mit freundlichen Grüßen

Das Autor*innenteam

Michaela Moser
07. Mai 2020, 10:54

Ich finde das Thema gerade jetzt unter den spezifischen Gegebenheiten von Corona sehr interessant und brisant.
Was denkt ihr, bedeutet es/hat es bedeutet, dass für einige Wochen lange der öffentliche Raum als Ort an dem Zugehörigkeit stattfindet, nur eingeschränkt zur Verfügung stand? Welche Handlungsoptionen gab und gibt es in einer solchen Krise?
Klarerweise kann das in Eurer Arbeit  nicht mehr spezifisch aufgegriffen werden, aber es würden mich Überlegungen dazu interessieren.

Thomas Katala-Kronberger
07. Mai 2020, 11:00

Gerade an Begegnungsorten welche in Ihrer Art eher Alternativlos sind (betrifft z.B. das untersuchte Jugendzentrum) wird dies vermutlich spürbare Auswirkungen auf den betreffenden Sozialraum haben.

Bei täglich bis zu 200 betreuten Kindern- und Jugendlichen, wäre es sehr spannend welche Ausweichorte nun nach der vorübergehenden Schließung aufgesucht werden von diesen!?

Renate Sehorz-lspm
07. Mai 2020, 11:01

Ja, wir haben tatsächlich darüber nachgedacht und haben eine Ahnung von den Auswirkungen, bzw. erleben sie auch persönlich. Es gibt zB im Sport die Möglichkeit mit den Jungs online in Verbindung zu bleiben, Trainingseinheiten anzuleiten, Challenges zu veranstalten  oder auch gemeinsame Training mittels Oline-Plattfomen zu gestalten. Allerdings fehlt die unmittelbare Interaktion, der Austausch, auch der Wettkampf, und die Verbindlichkeit.  Somit bleibt die Sehnsucht nach der Zugehörigkeit.

 

Johannes Toth-lspm
07. Mai 2020, 11:09

Meine persönliche Meinung ist, dass aufgrund der Krise der Begegnungsort Handballverein geschlossen wurde und deshalb kaum Begegnungen stattfinden konnten. Vereine könnten als Handlungsoption virtuelle Trainingseinheiten abhalten, bei denen sich die Jugendlichen sehen, sprechen und sich austauschen können. Ob dies den Faktor Zugehörigkeit positiv beeinflußt, kann man aus heutiger Sicht nicht sagen.

Renate Sehorz-lspm
07. Mai 2020, 11:19

Auch virtuelle KOmmunikation und Interaktion kann verindend sein und Zugehörigkeit begründen - besonders bei Jugendlichen. Allerdings hat zB die Forschung  im Fußball gezeigt, dass sich Zugehörigkeit zur Mannschaft bei den befragten jungen Migranten über den gemeinsamen Sport im physischer Raum (am Fußballplatz) definiert.

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