Case Management in Österreich

Kommentare

Michaela Moser
07. Mai 2020, 10:37

Spannendes Projekt.  Worin liegen Eurer Meinung nach die wichtigsten nächsten Entwicklungsschritte in diesem Feld?

Constanze Schmidt PSD MV
07. Mai 2020, 10:37

Freue mich schon auf den Workshop lg

Lina Wegleitner
07. Mai 2020, 10:40

Liebe Frau Schmidt,
danke für Ihr Interesse und für Ihre Teilnahme.

Lina Wegleitner
07. Mai 2020, 10:41

Ein wichtiger Schritt ist voerst unsere Forschungsergebnisse den einzelnen Forschungsfelder aufzuzeigen.

Elke Bandion
07. Mai 2020, 10:49

Liebe Frau Moser,

in der Arbeit mit Jugendlichen und jungen Erwachsenen wäre es wichtig, eine mögliche Implementierung von CM konkreter zu beforschen (wo, wer, wie genau).

Karin Goger
07. Mai 2020, 10:52

Liebe Michaela,
nachdem CM ja kein Feld ist, gibt es in den verschiedenen Forschungsfeldern aus unserer Sicht unterschiedliche mögliche Entwicklungsschritte. Als Beispiele seien genannt: die Reflexion von Chancen und Risiken eines CM in der Arbeit mit Jugendlichen und jungen Erwachsenen; die Auseinandersetzung mit Verantwortung, Sorge, Partizipation und Beziehungsgestaltung sowie -kontuintät; die Einbeziehung des privaten Umfelds von Nutzer*innen / Angehörigenarbeit; die Reflexion des Begriffs "Erfolg" und Entwicklung von passenden Strategien der Wirksamkeitsmessung; die Sensibilisierung auch der Profession(en) der Sozialen Arbeit, dass CM per se kein neoliberales Steuerungsinstrument ist; etc. Kurzum: Es ist noch viel zu tun ;-)!

Lina Wegleitner
07. Mai 2020, 10:53

Wir freuen uns auf weitere Fragen :)

Andreas Weissensteiner
07. Mai 2020, 10:53

@ Constanze Schmidt: Wir freuen uns ebenfalls schon sehr auf den Workshop und hoffen auf spannende Diskussionen. Vielen Dank, dass Sie sich Zeit nehmen und mit dabei sind.

 

@ Michaela Moser: Grundsätzlich wurden bei der Forschung relativ unterschiedliche Felder untersucht: Zum einen Organisationen, die sich bereits seit mehreren Jahren am CM-Ansatz orientieren, zum anderen aber auch Einrichtungen und Handlungsfelder der Sozialen Arbeit, die offiziell kein CM umsetzen. Die Ergebnisse der Forschung sind dementsprechend vielschichtig und im Hinblick auf das jeweilige Feld zu interpretieren. Ein erster Entwicklungsschritt könnte im verstärkten Diskurs über CM liegen, wozu auch diese Arbeit beitragen solle. Einblicke in die Praxis sollen einem wissenschaftlichen Publikum zugänglich machen und somit aufzeigen, wie CM im Feld interpretiert und umgesetzt wird. Wir haben uns der Forschungsthematik eher mit der Fragestellung: "Wieviel CM steckt in der Praxis?" angenähert und von einem bloßen Schwarz-weiß-Denken nach dem Motto: "Ist das überhaupt CM, was die Praxis macht?" abgesehen. Dadurch haben sich viele spannende Facetten, Schattierungen und Abstufungen des Konzepts in der Praxis ergeben, die sich auch im Gesamtresümee der Arbeit wiederfinden. Meiner Meinung nach könnte genau hier angesetzt werden und weiterführende Forschung zu einem ganzheitlicheren Verständnis der Umsetzung von CM in der Praxis der Sozialen Arbeit beitragen. Dadurch könnte die Diskrepanz zwischen Theorie und Praxis reflektiert und eine Weiterentwicklung der Anwendungen unterstützt werden. In meiner Einzelarbeit habe ich mich mit erfolgsförderlichen und erfolgshemmenden Faktoren im CM-Prozess auseinandergesetzt. Auch hier könnte angesetzt werden und andere Organisationen könnten von den erlebten Erfolgsfaktoren profitieren und diese auf die eigene Organisation umlegen. 

Katrin Krispel
07. Mai 2020, 10:59

Bezugnehmend auf das Projekt Age-friendly Region deren Ziel es ist älteren Menschen ein Leben im Alter zu ermöglichen ist, ist es auch wichtig dass es Angebote dazu auch in der Region gibt um dieses auch fallspezifisch umsetzen zu können. Ein wichtiger Bestandteil der Arbeit ist es daher neben der Fallarbeit auch ein Bewusstsein zu der Thematik bei der Gemeinde etc. zu schaffen. 

9 Kommentare

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